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Marksburg

 

Marksburg DSC 6829

Die Marksburg zieht viele tausende Touristen an.

 
Die Marksburg ist die Einzige der mittelalterlichen Höhenburgen am Mittelrhein, welche nie zerstört wurde. Sie zählt zu den Wahrzeichen des "Weltkulturerbes Mittelrhein".
Erst im 16. Jahrhundert tauchte der Name Marksburg oder auch Markusburg auf. Der spätromanische Palas wurde von den Grafen auf der Nordseite, der Kapellenturm auf der Südspitze des Felsens errichtet. Der älteste Teil ist der Bergfried im Burghof. Noch heute erkennt man seinen charakteristischen, dreieckigen Grundriss.
In den Besitz der Grafen von Katzenelnbogen kamen der Ort und die Burg Marksburg durch eine Erbschaft im Jahre 1283. Als begabte Burgenbauer waren die Grafen von Katzenelnbogen bekannt und gaben der Marksburg ihr heutiges Erscheinungsbild. Sie erbauten den quadratischen Bergfried, auch "Butterfassturm" genannt, auf schon bestehenden alten Mauern. Auch die Befestigung wurde ausgebaut und verstärkt, da der Wohnbereich des romanischen Palas nicht mehr ausreichte. Durch den Besitz der Marksburg, durch den Rheinzoll und durch Blei- und Silberwerke kamen die Grafen zu großen Reichtum. Im Jahre 1479 trat Landgraf Heinrich III. nach dem Aussterben der Familie das Erbe an.
Wiederum dessen Nachfolger, Landgraf Philipp II., zog im Jahre 1568 in seine eigene Burg, Burg Philippsburg im Tal neben der Stadt Braubach. Um der Bevölkerung Schutz in Kriegszeiten zu gewähren ließ er dennoch eine große Batterie mit 8 mächtigen Geschützen auf der Marksburg erbauen.
Da im Jahre 1705 ein Brand Teile des romanischen Palas und andere Bauten zerstörte, wurde notdürftig ein Neubau aus Fachwerk und auf der Rheinseite der sogenannte Rheinbau errichtet.
Im Jahre 1803 gelangte die ganze Grafschaft unter Napoleon an das Herzogtum Nassau und im Jahre 1866 schließlich an das Königreich Preußen.
Mit Zustimmung Kaisers Wilhelm II. ging im Jahre 1900 die Marksburg in den Besitz der Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen, später Deutsche Burgenvereinigung (DBV), über. Der berühmte Burgenforscher Bodo Ebhardt führte eine vorbildliche Restaurierung an der inzwischen stark verfallenen und ausgeplünderten Marksburg durch.
Nach einer vorbildlichen Restaurierung durch Bodo Ebhardt wurde die Burg 1945 von amerikanischer Artillerie beschossen und beschädigt, aber davon ist heute nichts mehr zu sehen. Touristen aus aller Welt tauchen hier ein in ein erlebbares Mittelalter. Und es gibt wahrlich viel zu sehen. Eine bemerkenswert anschauliche Sammlung von Waffen und Rüstungen, aber auch ein zutiefst friedlicher, mittelalterlicher Kräutergarten, alte und erneuerte Wandmalereien und Möbel, und in der herrlichen Küche kann man sogar Feste feiern.

 

 

Info Adresse
Verkehrsamt Braubach
Rathausstr. 8
56338 Braubach
Tel.: (02 62 7) 97 60 0-1

www.marksburg.de

 

Marksburg bei google maps