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Denkmal der Oberweseler Bürger für ihre Jüdischen Nachbarn

 

Oberwesel Juden b

 

Das eindrucksvolle Denkmal wurde im Jahr 2006 auf Initiative von Barbara Fuchs hin errichtet. Es trägt die Namen aller Juden des Ortes die von 1933 bis 1945 vertrieben und ermordet worden sind. Das Denkmal ist nach dem Entwurf von H. Jäckel gestaltet und fand seinen Platz vor der Synagoge. Dort wurde es am 3.September 2006 von dem Präsidenten des Landtages J. Mertes der Öffentlichkeit übergeben. Ehrengast des Tages war der 1930 in Oberwesel geborener Rabbiner Dr. Alfred Gottschalk der seit 1939 in den USA lebt. Er ist zu diesem Anlass zusammen mit einer Gruppe Interreligiöser Aktivisten angereist. Anfang 2008 wurde das Denkmal auf Betreiben der Stadt Oberwesel versetzt.





 

Rabbi Hillel e.V. 
arbeitet seit der erfolgreichen Realisierung des Denkmals für die Jüdischen Nachbarn im Jahre 2006 in gemieteten Räumen der Synagoge in Oberwesel am Rhein. Ein wesentlicher Grund für die Gründung des Vereins war die Erkenntnis, dass es einem Wunder gleicht, wenn wir nach 2000 Jahren des Antijudaismus in Europa, der schließlich zur Shoah führte, wieder jüdisches Leben in Deutschland haben.

 



Die Vielfalt des heutigen jüdischen Lebens sind das Hauptanliegen des Vereins. Informationen über das Judentum gehören dazu genauso wie Aufklärung über antisemitische Vorurteile. Es werden neben Ausstellungen, Lesungen und Konzerten zum Thema Judentum auch religiöse Feste mit Juden, die in der Umgebung wieder leben oder dort zu Besuch sind gefeiert. 



Zum Kabbalat Shabbat und zum Kiddush sind jüdische Besucher des Rheintals herzlich willkommen. 
Es gibt keine festen Öffnungszeiten. Daher gilt für alle Veranstaltungen:
Vorausmeldungen unter Fon: +49 (0) 170 180 36 85 



 

Unsere Besucher sind neben Schülern auch Interessierte Erwachsenengruppen aus der Region. Andere aus Europa, Argentinien, Israel und den USA, kommenden Besucher suchen meistens nach ihren jüdischen Wurzeln. Verbunden sind wir überregional u. a. mit der LAG-Gedenkstätten und der Erinnerungsinitiative Mainz, mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft mit Sitz in Berlin und der Union Progressiver Juden in Deutschland. Darüber hinaus mit dem Hebrew Union College, New York und der Tempel University, Philadelphia, beide in USA.



 

Im Internet ist Rabbi Hillel e.V. unter www.hillel-ev.de präsent. Dort können Sie sich über die bisherigen und gegenwärtigen Aktivitäten informieren. Die Arbeit von Rabbi Hillel e.V. hat hier auf dem Land eine Basis für Verständigung zwischen Juden und Christen über die regionale Grenze hinaus geschaffen, die es vorher nicht gegeben hat. Diese Aufgabe wurde bisher ohne jegliche öffentliche Förderung realisiert. 
Wollen sie die Arbeit von Rabbi Hillel e.V. unterstützen? 

Besuchen Sie die Veranstaltungen! Nehmen Sie Kontakt zu Rabbi Hillel e.V.auf.